Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Juni 2018

Erfolgreiches Jubiläumskonzert

Großen Anklang fand das Konzert von „Les Patrons“ zur Feier des 25jährigen Bestehens des Schwimmbadfördervereins Windesheim. Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich zahlreicher Besucher aller Altersgruppen, vorwiegend aus Windesheim selbst, auf der unteren Liegewiese unseres Freibads eingefunden, um mit großer Begeisterung die von der Band dargebrachten Titel aus mehreren Jahrzehnten zu  genießen.    

Achim May ist Stadtfotograf

Stef­fen Hen­kel und Achim May wer­den die näch­sten zwölf Mo­na­te als Stadt­fo­to­gra­fen in Bad Kreuznach un­ter­wegs sein. Das Stadt­ar­chiv, das das Eh­ren­amts­pro­jekt be­treut, hat mit den bei­den ge­bür­ti­gen Bad Kreuz­nach­ern zwei Spe­zi­a­lis­ten am Start, die so­wohl das All­tags­le­ben als auch die Ver­än­de­run­gen im Stadt­bild (Ab­riss und Neu­bau von Ge­bäu­den) do­ku­men­tie­ren – aus ganz un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und mit un­ter­schied­lich star­kem Ein­satz von Tech­ni­ken, die auch der künst­le­ri­schen Ver­frem­dung und Frei­heit die­nen.

Juli 2018

 Schwimmbadfest 2018

Höhepunkt des diesjährigen überaus gut besuchten Schwimmbadfestes war zum 25jährigen Bestehen des Schwimmbadfördervereins die Ehrung der Gründungsmitglieder sowie der ehemaligen Vorsitzenden Bernd Stoffels und Kurt Winter sowie des jetzigen Vorsitzenden Bernd Augustin.

 Elektroladestation

So­wohl in Lang­en­lons­heim am Rat­haus so­wie in Win­des­heim an der Troll­müh­le wird es in na­her Zu­kunft ei­ne Elek­tro­la­de­sta­ti­on ge­ben.

August  2018

Johanna Körper und Christoph Eß im Amt bestätigt

In der ordentlichen Kreisverbandskonferenz der Jusos des Landkreises Bad Kreuznach wurde ein neuer Vorstand gewählt. Gleichberechtigte Vorsitzende bleiben Johanna Körper und Christoph Eß.  Neu in den Vorstand wurden Anna-Maria Schmidt aus Bad Kreuznach und Pascal Kehrein aus Meddersheim gewählt. Sie freuen sich, nun als stellvertretende Vorsitzende in den nächsten Jahren den Verband mitführen zu dürfen. Als dritter stellvertretender Vorsitzender wird Marvin Runggas aus Pfaffen-Schwabenheim dem Vorstand weiterhin angehören.

 Neuer SPD-Kreisvorstand

 Dennis Alt ist weiter 1. Vorsitzender der SPD im Kreis Bad Kreuznach. Der Landtagsabgeordnete aus Bad Sobernheim erzielte bei seiner Wiederwahl als Kreisvorsitzender mit 97 Ja-Stimmen bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung ein Topergebnis. Als Stellvertreter wurden Michael Simon (Pfaffen-Schwabenheim) mit 88 Ja-Stimmen, Lena Müller (Kirn-Land/83) und Günter Meurer (Bad Kreuznach/80) bestätigt. Etliche jüngere Gesichter sind als Beisitzer im Vorstand vertreten – darunter auch die Juso-Kreisvorsitzende Johanna Körper und ihr Vorgänger Christoph Gerber. Ein Leistungsträger hört nach 35 Jahren als Schatzmeister auf: „Wolfgang Ginz hat schon die Kasse bei der SPD gemacht, als ich noch im Kindergarten war“, machte Denis Alt deutlich. Er würdigte ebenso wie der frühere Kreisvorsitzende Fritz Rudolf Körper das Wirken des Rüdesheimers, der mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde.

 September 2018

Neuer Vorstand gewählt

Der Jugendrat der Verbandsgemeinde Langenlonsheim hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzende bleibt Lena Lenz (Laubenheim). Stellvertretende Vorsitzende wurde Sofia Forster (Rümmelsheim). Die finanziellen Dinge regelt Florian Gerischer (Windesheim) und die schriftlichen Angelegenheiten Johanna Bialy (Dorsheim).

 

 

Kampf ge­gen Plas­tik­mons­ter

Die SPD im Kreis hat bei ihrem letzten Par­tei­tag ein­stim­mig be­schlos­sen, der zu­neh­men­den Plas­tik­ver­mül­lung im Land­kreis den Kampf an­zu­sa­gen.  Ziel der SPD ist es, auf Kreis­ebe­ne Kam­pag­nen an­zu­sto­ßen, die über die Pro­ble­ma­tik Plas­tik­müll in­for­mie­ren und die Bür­ger sen­si­bi­li­sie­ren sol­len. Zwar liege die Ge­setz­ge­bungs­kom­pe­tenz beim Bund , aber trotz­dem fin­de sei man auch auf lo­ka­ler Ebe­ne ver­pflich­tet, eigene Beiträge zu leis­ten.

Blaue Bank

Jetzt steht  sie da, die blaue Bank  an der Römerberghalle. Wer sich darauf setzt, soll signalisieren, dass er mitgenommen werden will. Doch es bleiben Zweifel am Sinn der Erst einmal ist angesichts des Standorts nicht klar, was das Ziel der darauf sitzenden Person jeweils ist. Und vor allem könnte es immer wieder eine Unsicherheit auf beiden Seiten geben:  Kann ich der  jeweils anderen Person (Fahrer/Mitfahrer) trauen.

Hartmut Kuntze

Pe­ti­ti­on für Huns­rück­bahn

Im In­ter­net wur­de ei­ne neue Pe­ti­ti­on ge­star­tet, de­ren Un­ter­zeich­ner sich für die Re­ak­ti­vie­rung der Huns­rück­bahn stark ­ma­chen. Die be­reits vor Jahr­zehn­ten still­ge­leg­te Stre­cke führt von Lang­en­lons­heim über Strom­berg und Sim­mern bis zum Flug­ha­fen Hahn. Adres­sat der Un­ter­schrif­ten-Ak­ti­on ist der rhein­land-pfäl­zi­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter Vol­ker Wiss­ing (FDP). In nur we­ni­gen Wo­chen hat die Pe­ti­ti­on be­reits über 700 Für­spre­cher ge­fun­den. Die IG Na­tio­nal­park­bahn Huns­rück-Hoch­wald wirbt da­für, die Pe­ti­ti­on zu un­ter­zeich­nen, be­tont aber, nicht der Ini­ti­ator der Aki­on zu sein. Zu fin­den ist die Pe­ti­ti­on im In­ter­net auf chan­ge.org un­ter der Über­schrift „End­lich Huns­rück-Bahn – Bür­ger möch­ten Zug­fah­ren“ oder un­ter fol­gen­dem Link: https://bit.ly/2MGTP09.

 Oktober 2018

Wandern, Wein und gute Gespräche

 Am ersten Oktoberwochenende taten sich Sozialdemokraten aus den Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg zusammen, um gemeinsam die Gemarkung des Windesheimer Waldes und der angrenzenden Weinberge zu erkunden. Vor dem Hintergrund der geplanten Fusion der beiden SPD-Gemeindeverbände luden die beiden Vorsitzenden Udo Wirth und Erik Eschmann zur gemeinsamen Wanderung ein. Unter dem Motto: „Was uns verbindet. Wein, Wandern, Wohlfühlen“ ging es vorbei an Hügelgräbern, Rebzeilen und den drei jüdischen Friedhöfen von Windesheim, Guldental und Langenlonsheim. Bei einem Glas Wein sowie Wurst und Käse diskutierten die Teilnehmer die gemeinsame Geschichte der Verbandsgemeinden am Guldenbach sowie deren wirtschaftliche und touristische Nutzung. Bei strahlendem Sonnenschein bildete ein Besuch der Waldlaubersheimer Kerb mit guten Gesprächen einen schönen Ausklang der Wanderung.

 Nur Stim­men­fang

Die CDU-Führung im Kreis Bad Kreuznach hat jetzt angekündigt, dass an der Spitze ihrer Liste für die Kreistagswahl 2019 die Landrätin Dickes und die Bundesministerin Klöckner stehen werden. Dies wird in einem Kommentar in der Allgemeinen Zeitung sehr kritisch gesehen und unverblümt als "Mogelpackung" bezeichnet. Begründet wird diese Einschätzung damit, dass Klöckner seit 2004 bei der Hälf­te der Sit­zun­gen gar nicht an­we­send gewesen sei. Ih­re ho­he Plat­zie­rung auf der CDU-Lis­te sei damit "schlicht Stim­men­fang für die Par­teif­reun­de an der hei­mi­schen Front." Werde sie gewählt und bleibe sie den Sit­zun­gen fern, bleibe auch ihr Platz leer. Und, wenn Land­rä­tin Di­ckes gewählt werde, müsse sie als Landrätin ihr Man­dat sowieso ab­ge­ben. Bei­de wür­den al­so nicht oder nur sel­ten im Kreis­tag dann auch den Wäh­ler­wil­len ver­tre­ten. Zu­min­dest nicht als Kreis­tags­mit­glie­der. Kritisch in einem anderen Zeitungskommentar wird die Kandidatur von Dickes auch aus einem anderen Grund gesehen:  Bür­ger-Land­rä­tin oder CDU-Land­rä­tin? Sie müss­te sich ein­mal grund­sätz­lich ent­schei­den, was sie sein will, meint der Kommentator.

Haushalt stellt  die Weichen für eine gute Zukunft

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte in der Aussprache zum Haushalt 2019 des Landes Rheinland-Pfalz, das Zahlenwerk stehe für die Zukunftsfähigkeit des Landes. „Diese Landesregierung legt den ersten Haushalt seit 50 Jahren ohne neue Schulden vor. Daran haben wir hart gearbeitet. Immer geleitet von dem Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land zu stärken."  „Dieser Haushalt steht für einen starken handlungsfähigen Staat. Darauf haben die Bürger und Bürgerinnen Anspruch, denn es ist ihr Steuergeld. Wir machen unser Land fit für eine Zeit des rasanten technischen Wandels. Allein für Digitalisierungs- und IT-Maßnahmen stellen wir für die kommenden zwei Jahre über 300 Millionen Euro jährlich bereit. Wir schaffen die Infrastruktur für die Gigabit-Gesellschaft mit einem zusätzlichen Verfügungsrahmen in Höhe von insgesamt 575 Millionen Euro für die kommenden Jahre“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.  „Wir sorgen dafür, dass die Menschen in unserem wunderschönen Land überall gut leben können.

Neuer Förderverein

Der Windesheimer Kindergarten bekommt weitere Unterstützung.  Einige Kindergartenel­tern haben jetzt ei­nen För­der­ver­ein für die Einrichtung gegründet. Man wolle künftig den Kindern  immer mal wieder Wün­sche er­fül­len, aber auch bei der Ge­stal­tung und Pfle­ge des Kin­der­hau­ses und der Pla­nung von Ver­an­stal­tun­gen aktiv sein. Er­ste Vor­sit­zen­de ist An­ni­ka Ebertz, Stellvertreterin An­ika Jung. Weitere Mitglieder des Vorstand sind Mar­kus Schmitt, Jo­achim Mat­tes,  Ti­na Strenz­ler und Na­ta­lie Wi­os­ka. Dazu kommt die Ki­ndergartenleiterin Mar­got Ko­blitz.  Die Reihe der geplanten Veranstaltungen beginnt mit einem Pup­pent­hea­ter am 17. No­vem­ber im evan­ge­li­schen Ge­mein­de­haus. Am Sams­tag vor dem er­sten Ad­vent soll der Weih­nachts­baum am Rat­haus geschmückt  werden, wobei dann auch ge­back­ene Waf­feln und hei­ßer Kaf­fee verkauft werden sollen.  Auch wolle man ge­mein­sam mit dem Schwimm­bad-För­der­ver­ein den Win­des­hei­mer Kin­der-Kar­ne­val veranstalten. Angeschafft wurde bereits  ei­ne So­daar­ma­tur für die Kü­che. Als  näch­stes soll auf der Son­nen­sei­te des Ge­bäu­des ei­ne Kli­maan­la­ge an­ge­bracht wer­den.  Weitere Mitglieder sollen geworben werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 Eu­ro jähr­lich.  

Förderverein und Stiftung für das Museum

Zur Unterstützung des Windesheimer OrgelArt-Museums haben sich jetzt eine Stiftung und ein Förderverein gegründet. Moder­ne Architektur, historische Musikinstrumente, Kunst­objekte von Malern und Bildhauern -  das Museum bietet kulturinteres­sierten Besuchern und Musikern eine vielfältige Mischung. Und genau die­se besondere Mischung wollen die Mitglieder eines neu gegründeten Förder­vereins sich zunutze ma­chen, um der Einrichtung neues Leben einzuhau­chen. Mit „Orgel ganz na­he" startet ein Projekt be­reits am Sonntag, 11. No­vember (17 Uhr). 

Oktober 2018

Verrechnet

Im August 2017 hatte der Verbandsgemeinderat beschlossen, den Rahmenvertrag mit dem Tierschutzverein Bad Kreuznachüber die Aufnahme von Fundtieren aus der Verbandsgemeinde zu kündigen und einen neuen Vertrag mit dem Tierschutzverein Kirn zu schließen. Der Wechsel nach  Kirn erfolgte, weil man glaubte, dies sei kos­ten­güns­tigs­ter.  Tatsächlich, wie es auch bei genauer Rechnung zu erwarten gewesen war, waren die Kos­ten jedoch hö­her sind. Vor allem auch deshalb, weil, was ebenfalls zuvor klar war,  das Tier­heim Bad Kreuz­nach Tie­re ab­holt, wäh­rend sie nach Kirn ge­bracht wer­den müs­sen, was erheblichen Personalaufwand der Verbandsgemeindeverwaltung erfordert. Nunmehr soll es nach einem Beschluss des Finanzausschusses im Oktober wieder zurück nach Bad Kreuznach gehen.  

Oktober 2018

Erhebung von Spindgebühren gescheitert

Man erinnere sich: Im Frühjahr 2017 beschloss der Verbandsgemeinderat Langenlonsheim auf Empfehlung des Finanzausschusses  die Einführung von Gebühren für die Benutzung der Spinde im Langenlonsheimer Schwimmbad. Schon damals gab es  Stimmen, die warnten, dass diese Maßnahme „ein Schuss in den Ofen sei“. Doch die Mehrheit des Rates sei das anders und beschloss die Gebühr.  Initiatorin der Gebührenerhöhung war die erste Verbandsgemeindebeigeordnete Stern. Die Gebühr fand dann bei den Schwimmbadbesuchern aber wenig Gegenliebe. Es gab sofort erheblichen Protest dagegen und, noch viel wichtiger,  von der gebührenpflichtigen Benutzung machten nur wenige Badegäste Gebrauch. Mit der Folge, dass die ganze Angelegenheit ein „Zuschussgeschäft“ für die Verbandsgemeinde wurde. Das stellte dann  auch der zuständige Sachbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung fest und empfahl, die Gebühren wieder ersatzlos zu streichen. Und die Gebühr für die warme Dusche gleich mit . Dem folgten dann die Mitglieder des Finanzausschusses im Oktober jetzt auch. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich auch der Verbandsgemeinderat der Empfehlung des Ausschuss folgt und diese gescheiterte Regelung beendet. 

November 2018

Daniel Stich  in Bad Sobernheim

Der rheinland-pfälzische Generalsekretär der Sozialdemokraten, Daniel  Stich kam auf Einladung des SPD-Kreisverbandes nach Bad Sobernheim.  Das Thema lautete: Wie kann sich eine Volkspartei wie die SPD erneuern und was muss passieren, damit der freie Fall in der Wählergunst gebremst wird? Kreisvorsitzender Denis Alt moderierte den Diskussionsabend. Daniel Stich informierte dabei unter anderem eingangs über das Berliner Debattencamp der SPD mit höchsten Repräsentanten der Partei und die dort diskutierten Ziele, wie eine mögliche Verabschiedung von Hartz IV. Auch informierte er über die Idee einer europäischen Arbeitslosenversicherung, das Quartierbüro in Ludwigshafen, Arbeit 4.0, die Frauenquote und die Digitalisierung. Doch dies dürfe weder fürs Haupt- noch fürs Ehrenamt bedeuten, sieben Tage die Woche erreichbar zu sein.  Anschließend stellte er sich den oft auch kritischen Beiträgen der anwesenden SPD-Mitglieder zum Zustand der Partei und ihrer Politik vor allem in Berlin. 

Gemeinsam gegen „Rechts“

  Ein starkes Zeichen für Toleranz und Vielfalt  und gegen die an diesem Tag am Mahnmal „Feld des Jammers“ in Bretzenheim stattfindende Kundgebung von Rechtsradikalen  war die  „Meile für Demokratie – Gemeinsam gegen  Rechts“, mit der das Bad Kreuznacher Netzwerk am Turm gemeinsam mit dem lokalen Bündnis „Kreuznach für Vielfalt“ mit zahlreichen bunten Pavillons eine vielfältige Mischung aus Stationen zum Informieren, Nachdenken und Mitmachen auf die Beine gestellt hatte. Mehr als 20 Organisationen, Gruppen und Verbände stellten sich damit deutlich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Hetze.

CDU für Hunsrückbahn

 Nach einem Zeitungsbericht spricht sich die CDU für eine Reaktivierung der sogenannten Hunsrückbahn aus. Diese wurde bei einem Treffendes CDU-Landtagsabgeordneten Martin mit Vertretern der CDU aus den Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg getroffen. Da auch der CDU-Kreisvorsitzende Cyka dabei war und überdies ankündigte, dass diese Forderung in das „CDU-Wahlprogramm“  übernommen werde, gilt diese Haltung wohl auch für die Kreis-CDU. Das ist schon ziemlich überraschend. Zwar war die CDU aus der Verbandsgemeinde Stromberg immer schon für die Reaktivierung der Bahn.  Äußerst negativ wurde dies hingegen, jedenfalls bisher, vor allem von führenden CDU-Leuten aus Windesheim und Guldental.  

Radweg ist fertig

Der asphaltierte Radweg vom Tennisplatz in Windesheim bis nach Waldhilbersheim ist fertig und bietet jetzt eine schöne Fahrmöglichkeit für Radfahrer, aber auch beispielsweise Kinderwagen zwischen den beiden Orten.  Leider ist schon ein Wegeabschnitt von landwirtschaftlichen Fahrzeugen beschmutzt worden. Und zu hoffen ist, dass zumindest am Anfang in Windesheim die Aufstellung eines Pfostens genehmigt werden kann, der  rasenden Autofahrern die Durchfahrt verwehrt.

Dezember 2018

Weihnachtlicher Dorfschmuck

Besonders gelungen ist in diesem Jahr der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus gelungen. Mit Eifer haben sich die Kindergartenkinder am schmücken des Baumes beteiligt. Auch die Feuerwehr hat wieder lobenswerterweise die Weihnachtsgirlanden in der Hauptstraße und die beiden Weihnachtssterne angebracht.

Adventsmarkt

Gut besucht war der diesjährige stimmungsvolle  Adventsmarkt der Pfadfinder auf dem Platz hinter dem Rathaus.

 SPD: Wie hält es Cyfka mit der Wahrheit?

  „Gut gebrüllt, Löwe“: Das möchte Carsten Pörksen, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und frühere Landtagsabgeordnete, dem CDU-Kreisvorsitzenden Michael Cyfka nach dessen Aussagen zur Gebietsreform zurufen. Um gleich hinterher zu schieben: „Nur, wie hält er es mit der Wahrheit?“ Denn „es gibt keinen Entwurf der Landesregierung über eine nächste Stufe einer Gebietsreform. Vielmehr haben sich die Fraktionen von SPD, CDU und den Grünen sowie die Landesregierung in der vorigen Legislaturperiode auf einen gemeinsamen Gutachtenauftrag zu einer zweiten Stufe der Kommunal- und Verwaltungsreform verständigt, dem sich in dieser Legislaturperiode auch die FDP-Fraktion angeschlossen hat. Ziel der Gutachten war es, Vorschläge zu erarbeiten, wie die kommunalen Strukturen in Rheinland-Pfalz zukunftsfest aufgestellt werden können“, betonen Pörksen und der Landtagsabgeordnete Denis Alt. Prof. Junkernheinrich sei von der CDU-Opposition, vorgeschlagen worden, Prof. Ziekow von den Regierungsfraktionen.  Auch der Gutachterauftrag selbst sei von den Fraktionen mit erarbeitet worden. Da er als damaliger Fraktionsgeschäftsführer an den Gesprächen teilgenommen habe, wisse er, dass es keine Vorgaben für die Gutachter gegeben habe, unterstreicht Pörksen. Die Unterstellung, sie seien beeinflusst oder in ihrer Begutachtung eingeschränkt worden, sei eine freie Erfindung. „Statt völlig unberechtigt auf die Landesregierung einzuprügeln, sollte sich der CDU-Funktionär zunächst einmal mit dem Gutachten selbst beschäftigen“, stellt Pörksen fest. So schlage nicht die Landesregierung ein Megagebilde aus den Kreisen Bad Kreuznach/Birkenfeld/Rhein-Hunsrück vor, sondern die Gutachter sehen darin eine von mehreren Reformoptionen, der sie aber selbst offensichtlich keine große Chance geben. Auch Pörksen und Alt halten diesen Vorschlag für wenig zielführend.  „Wenn Herr Cyfka den beabsichtigten Zeitpunkt der Veröffentlichung bemängelt, soll er sich einmal bei der CDU-Landtagsfraktion über die Gründe erkundigen, denn diese ist bestens informiert. Leider ist es in der Politik üblich geworden, unausgegorene Vorschläge aufzublasen und dann aufeinander einzuprügeln, statt sich mit der Sache selbst zu beschäftigen. Dabei wäre eine zukunftsgerichtete Reform unserer Kommunalverfassung durchaus geboten“, stellt Pörksen mit Bedauern fest. „Wer sich dieser Aufgabe nicht stellt und stattdessen parteipolitisch Scharmützel betreibt, hat noch nicht begriffen, wie die kommunale Welt in Bewegung geraten ist.“ Wer das Gutachten an die Presse durchgestochen habe, wisse er nicht. „Interessenten auch und gerade von der CDU gäbe es genug.“ Pörksen und Alt machen deutlich, dass die zweite Stufe der Kommunalreform nur unter Mitwirkung der CDU umgesetzt werden sollte. Das sollte diese bedenken, „statt sich schon wieder in die Büsche zu schlagen“.

Aus der Lokalzeitung

Zurück zur Sachlichkeit

Es ist natürlich ärgerlich, wenn der Inhalt dieses Gutachten schon vor der offiziellen Vorstellung durch die Landesregierung an die Öffentlichkeit gelangte.  Wobei in diesem Zusammenhang natürlich auch überlegt  werden müsste, dass der- oder diejenige, die hier Vertraulichkeit gebrochen hat, dies möglichweise tat, um die Landesregierung  in Misskredit zu bringen. Und schwer zu verstehen ist auch, wieso hier der Südwestrundfunk sich gewissermaßen zum „Handlanger“ solcher Vertrauensbrecher macht.  Noch viel ärgerlicher ist es allerdings, was die CDU, deren Mainzer Fraktionsspitze den Inhalt des Gutachtens ja längst kannte,  und auch die Zeitungspresse aus dieser Angelegenheit machen.  Da wird so getan und auch behauptet, die Landesregierung beabsichtige, eine solche Kreisreform durchzuführen. Wer so argumentiert, hat entweder nicht verstanden, wie der tatsächliche Sachstand ist oder, was zumindest bei den CDU-Vertretern zu vermuten ist, man will es bewusst nicht verstehen. Und spricht dann einfach mal, wie beispielsweise die BadKreuznacher Landrätin, von „geringem Interesse der Landesregierung … an einer Stärkung des ländlichen Raumes“.  Frau Klöckner mischt da natürlich ebenfalls noch mit! Auch der CDU-Kreisvorsitzende will natürlich nicht zurückstehen!  Lässt dabei zwar erst den Urheber der Indiskretion offen, unterstellt dann aber sofort, dass, weil die Landrätin die Sache erst  „aus der Presse“ erfahren habe,  die Kommunen keinen Stellenwert“ bei der  Landesregierung  hätten. Wobei er dann aus einem Gutachten gleich einfach mal noch einen „Reformplan“ bzw. „Reformentwurf“ macht. Tatsächlich gibt es aber doch lediglich Vorschläge durch auch von der CDU beauftragte Sachverständige, wie diese sich die künftige Gestaltung der Landkreise vorstellen können. Nicht mehr und nicht weniger! Wobei  bezeichnenderweise dabei auch der Gutachter angegriffen wird, auf den sich die CDU so vehement bei ihrer so heftigen Kritik an der Zusammenlegung von Verbandsgemeinden berufen hat. Und daher ist völlig abwegig, wie in einem Zeitungskommentar zu lesen ist, man wolle damit der politischen Konkurrenz – sprich der CDU -  schaden. Solche Gutachten gibt es ständig auf allen poltischen Ebenen, wobei vieles – leider oder Gott sei Dank, je nach Standpunkt – auch nicht über das Gutachtenstadium hinaus kommt. Jedenfalls, darin wird nichts festgelegt, sondern lediglich zur Diskussion gestellt.  Und dies und nichts anderes muss jetzt auf politischer Ebene geschehen und ohne polemische Äußerungen  sachlich überprüft werden.  Dies gilt vor allem für Diejenigen, die sich jetzt  so aufregen.  Auch die Presse sollte sich daran halten.

 

 

 

 

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?