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SPD –Wahlprogramme sind online

 

Schon bevor sie in den Windesheimer Haushalten verteilt werden, sind die ersten Wahlflyer des SPD-Ortsvereins schon auf die SPD-Internetseite gesetzt worden und können dort ab sofort nachgelesen werden. Dazu gehört auch ein sehr ausführlicher Programmentwurf, den es nur im Internet gibt. Dazu kommt jetzt noch etwas über unser Engagement für unseren Ort. Gehen Sie auf den Link Wahlflyer 2019!    

 

Mai 2019

Die Badesaison ist eröffnet

Strahlender Sonnenschein empfing die Freunde unseres Schwimmbads bei der diesjährigen Eröffnung am 18. Mai. Zwar war die Wasser mit 17 Grad noch sehr „frisch“. Als aber Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze pünktlich um 14 das Tor öffnete, stürzten sich vor allem einige Kinder in das kühle Nass.  Aber auch einige Erwachsene trauten sich dann hinein. Und die Tische des Schwimmbadstandes waren auch schnell voll belegt.   

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2019

Neue Schulbrücke ist da!

Die Zeit der Umwege bei dem Weg von einer Seite des Guldenbachs zur anderen ist vorbei.  Am Freitag den 17. Mai wurde die neue Brückenkonstruktion mit einem Kran an Ort und Stelle platziert.  Zwar müssen die Übergänge noch richtig fertiggestellt werden, aber man kann sie jetzt schon auf eigene Gefahr benutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mai 2019

Chancengleichheit als Schwerpunkt

 „17 plus“ ist das Ziel, das Carsten Pörksen für die Kreistagswahl vorgibt. 17 Mandate umfasst die gegenwärtige Kreistagsfraktion der SPD. Nach dem 26. Mai sollen es also ein paar mehr werden. Die Spitzenkandidaten Pörksen, Denis Alt, Michael Simon und Christoph Eß stellten das Wahlprogramm für den Kreistag vor. 13 Seiten, zehn Kapitel, übersichtlich, gut gestrafft.  Wenn Sie mehr wissen wollen: http://www.kommunalwahl-kh.de/

 

Mai 2019

Bach widerspricht Lüttger

Gernot Bach, der Bad Kreuznacher SPD-Stadtratskandidat, geht auf Konfrontationskurs mit dem CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Markus Lüttger. Lüttger hatte sich vergangene Woche öffentlich darüber gewundert, dass die SPD im Kreis Bad Kreuznach die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ablehne und stattdessen wiederkehrende Beiträge als eine „sozialverträgliche Anliegerbeteiligung“ darstelle. Lüttger und die CDU plädieren stattdessen weiterhin für ein Ende der Beiträge.  Ein Vorstoß Lüttgers, der Gernot Bach irritiert. Der SPD-Kandidat schreibt: „Der Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes, Dr. Gerd Thielmann, bezeichnete die Gesetzesvorlage der CDU als unausgegoren – ebenso deren Berechnungen.“ Und sowieso findet Bach, dass das Gebaren der CDU rund um ihre Gesetzesvorlage einen faden Beigeschmack hat. Denn schließlich sei es die CDU gewesen, „die zunächst die Vorschläge der AfD als populistisch bezeichnete und abgelehnt hat, zwei Monate später hiervon aber nichts mehr wissen wollte und ebenfalls für die Abschaffung der Beiträge und Übernahme durch das Land plädierte.“ Bach vermutet, dass die CDU durch den Gesetzesentwurf vielmehr einen selbstentwickelten Fehler wieder korrigieren möchte. Denn immerhin sei es die CDU/FDP-Landesregierung gewesen, die die wiederkehrenden Beiträge einst eingeführt habe. Bachs Fazit daher: „Redlichkeit geht anders.“

 

Mai 2019

 Standpunkte zum neuen Kika-Gesetz

 Hier können Sie die Standpunkte des sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Markus Stein zum neuen Kindergartengesetz lesen.

 

Mai 2019

Neuer Radweg beschädigt

Ein Landwirt aus Guldental hat durch das unsachgemäße Befahren mit einem schweren Fahrzeug auf dem Guldentaler Teil des neuen Radwegs über eine erhebliche Länge Schäden an der Wegoberfläche verursacht.

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2019

Klöckner zu Recht in der Kritik

Wer gegenwärtig im Kreis Bad Kreuznach unterwegs ist,  kann sie nicht übersehen. Die großen Plakatwände, in denen Bundesministerin Klöckner vorgeworfen wird, 18 neue Ackergifte zugelassen zu haben, die unsere Bienen töten. Das Veto von Umweltministerin Schulze überging sie einfach – ein klarer Rechtsbruch! Über Hundert weitere Pestizide stehen schon auf der Warteliste. Damit sie die nicht auch noch durchwinkt, gab es eine Internetkampagne mit überwältigend großer Resonanz.  


Auch in der „Heute Show“ des ZDF wird sie regelmäßig aufs Korn genommen.

Und es ist auch kein Geheimnis mehr: Bundesernährungsministerin Julia Klöckner legt sich nur ungern mit der Lebensmittelindustrie an. "Freiwillige Selbstverpflichtungen" zur Zuckerreduktion hier, runde Tische gegen Lebensmittelverschwendung dort. Auch in der Debatte um eine Lebensmittelampel, gegen die sich die Wirtschaft seit Jahren wehrt, zeigt sich offenbar erneut ihr fast schon loyales Verhältnis zur Industrie. Darum geht's: Im vergangenen Jahr beauftragte Frau Klöckner das staatliche Max-Rubner-Institut, elf verschiedene Modelle einer Nährwert-Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen zu bewerten. Gemäß internen E-Mails des Ministeriums, die foodwatch über einen Informationsfreiheitsantrag erhalten hatte, kamen die Wissenschaftler vor rund einem halben Jahr zu dem klaren Ergebnis, dass die in Frankreich und Belgien bereits offiziell eingeführte Nutri-Score-Ampel "grundsätzlich vorteilhaft" sei. Weiter hieß es jedoch, Ministerin Klöckner habe "ausdrücklich darum gebeten, (...) größte Vertraulichkeit sicherzustellen". Es bedürfe zunächst "der Abstimmung mit anderen Referaten". Die Studie wurde also zunächst geheim gehalten. Und jetzt, sechs Monate (!) später, veröffentlichte die Ministerin dann eine offenbar politisch überarbeitete Fassung der Studie, die den Nutri-Score zurückhaltend bewertet. Da keines der geprüften Modelle eine "optimale Lösung für Verbraucher biete", kündigte Frau Klöckner weitere Untersuchungen und die Entwicklung eines eigenen Kennzeichnungsmodells an -was wohl mehrere Jahre dauern wird. Auch auf mehrfache Nachfrage hin wollte das Klöckner-Ministerium die eigentlich vom foodwatch-Informationsfreiheitsantrag verlangte Original-Studie mit der rein wissenschaftlichen Bewertung nicht herausgeben. Die Ministerin betont gerne, sie mache Politik auf der Basis von Wissenschaft und Fakten. Aber offenbar passen ihr die Studienergebnisse ihrer eigenen Wissenschaftler politisch nicht in den Kram. Frau Klöckner täuscht die Öffentlichkeit und spielt auf Zeit - um Zucker-Giganten wie Ferrero & Co. vor der Lebensmittelampel zu schützen!

 

Mai 2019

Jagdpacht bleibt bei den Jagdgenossen

In den letzten Jahren hat es immer wieder Bestreben gegeben, dass der Erlös aus der jährlichen Jagdpacht direkt in den Gemeindehaushalt fließen sollte.  Dem hat die Windesheimer Jagdgenossenschaft nun einen Riegel vorgeschoben. Einstimmig wurde bei deren Jahreshauptversammlung beschlossen, dass die Jagdpacht weiter bei den Jagdgenossen bleibt.  Diese stellen dann den Reinertag für den Ausbau und die Unterhaltung der Wald- und Feldwege der Gemeinde Windesheim sowie für die Anschaffung von notwendigen Fahrzeugen, Maschinen und Geräten zur Erledigung der in der Kommune anfallenden Arbeiten zur Verfügung.

Mai 2019

Radweg wird gesichert

Aufgrund des Einsatzes von Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze wurde bei einem Ortstermin auf dem neuen Radweg zwischen Windesheim und Guldental beschlossen, dass mitten auf dem Radweg an der Grenze zwischen den beiden Orten ein fester Posten installiert wird. Damit wird die Durchfahrt von Kraftfahrzeugen verhindert.

Mai 2019

Mehr Plätze im Kinderhaus

In Verhandlungen mit dem Landesjugendamt konnte Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze erreichen, dass im Kinderhaus Pusteblumen 5 zusätzliche Plätze zur Verfügung gestellt werden. Eltern können sich also freuen.

 

Mai 2019

Kapsel vergraben und Gedenkstein gesetzt

Viele Windesheimerinnen  und Windesheimer hatten sich am frühen Abend des 3. Mai 2019 vor der Rathaustreppe eingefunden, um bei der Versenkung der Gedenkkapsel und dem Setzen des Gedenksteins am 1000. Jahrestag  der ersten urkundlichen Erwähnung Windesheims dabei zu sein. Dem Aufruf, eine persönlich handschriftliche Botschaft zu der Kapsel zu geben, waren etwa 30 Personen gefolgt.  Zusammen  mit vielen anderen wichtigen Dingen, wie sie schon im Aufruf von Claudia Kuntze aufgezählt waren (siehe dazu auch den untenstehenden Vorbericht), wurden sie in die Kapsel gefüllt. Diese wurde dann von Patrick Memmesheimer mit einem Deckel versehen und verschweißt. Anschließende erhielt die Kapsel ihren Platz in einer zuvor ausgehobenen Grube vor der Rathaustreppe. Nachdem diese wieder verfüllt worden war, setzte die Firma Schitthoff aus Seibersbach den von ihr gefertigten Gedenkstein zusammen mit Gemeindearbeiter Egon Engel unter großem Beifall der Anwesenden ein. Jetzt soll die Kapsel dort bleiben, bis sie von unseren Nachfahren in 250 Jahren wieder geöffnet werden darf und diese dann sehen können was es 2019 in Windesheim so alles gab.  Dass die vielen Besucher dort auch nicht durstig oder hungrig bleiben mussten, war dem Pizzastand von Thorsten Herrmann und dem Getränkestand von Kemas Wunsch e.V.  zu verdanken.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 … und so feiern wir

Am 3. Mai 1019 wurde Windesheim zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlass wird am 3. Mai 2019 vor der Rathaustreppe eine Zeitkapsel im Boden versenkt. Lesen Sie dazu den Aufruf von Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze. Und auch einen Bericht in der Allgemeinen Zeitung.

 

April 2019

Projekt „Kinderbetreuung in der Schule“ geht weiter.

Einen Schreck bekamen vielleicht manche Eltern, als sie in der Überschrift eines  Zeitungsberichts lesen mussten, dass die Landrätin sich „gegen einen VG-Kindergarten“ in Windesheim ausgesprochen habe. Tatsächlich wird die Planung des Projekts aber weitergehen.  Denn es war nicht so, dass man bei dem Vorhaben auf einer Einrichtung für Kindergartenkinder jeglichen Alters aus Windesheim und den umliegenden Ortschaften fixiert war. Ziel ist vielmehr, dort Platz für die Kinder zu schaffen, die woanders aus Platzmangel nicht aufgenommen werden können. Und das sind in der Regel die Jüngsten. Deshalb will man in Windesheim auf jeden Fall eine Krippeneinrichtung für jüngere Kinder einrichten. Das bietet dann auch die Möglichkeit, dass Kinder, wenn sie aus der Krippe sozusagen „herausgewachsen“ sind, nach Erreichen eines Alters von 3 Jahren wieder in die Einrichtung ihres Wohnorts wechseln können. Allerdings könnte, um Eltern mehr Planungssicherheit zu geben, diese Altersgrenze gelockert werden, damit bei Bedarf auch ältere Kinder in Windesheim bleiben können. Lesen Sie auch einen Berichtsauszug aus dem Öffentlichen Anzeiger zur Windesheimer Ortsgemeinderatssitzung im April 2019.

 

April 2019

Zu wenig junge Leute auf den Listen

Der Blick auf die Listen für die Wahl des Kreistags Bad Kreuznach  weist viele interessante Aspekte  auf.  Eine Zahl erscheint mir aber doch etwas alarmierend. Betrachtet man  die Kandidatinnen und Kandidaten, wie sie den Wählerinnen und Wählern letztlich auf dem Wahlzettel präsentiert werden,  und deren Alter, so sind nur 22 von ihnen Jahrgang 1984 und jünger. Das sind gerade 6,75%, also doch nicht sehr viele sondern zu wenig.  9  davon stehen auf der Liste der SPD, 5 bei der Linken.  Beiden Grünen, die offenbar auch „in die Jahre“ gekommen sind, sind es lediglich 2, ebenso wie bei der FDP und der CDU. Die beiden „Freien-Wähler-Listen“ weisen je einen jungen Kandidaten auf. Schlusslicht ist die AFD, deren jüngster Kandidat Jahrgang 1980 ist.  Hier stellt sich dann doch die Frage: Gab es nicht mehr jüngere Interessenten  oder waren viele der „alten Platzhirsche“ nicht bereit,  ihre Position zu räumen.  Bei den über 70jährigen sind es immerhin 32, wobei allein 10 davon auf der Liste der FDP, die mit Jahrgang 1929 im Übrigen den ältesten Kandidaten stellt,  und 8 bei den Freien Wählern  stehen.

April 2019

Kandidatenmangel

Nicht nur in der Stadt Stromberg ist es nicht gelungen, einen Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters zu finden. Und die Probleme, die dazu geführt haben, kann man durchaus nachvollziehen. Es ist einfach ein Unding, dass die Ortsspitze in Kommunen dieser Größe – das gilt aber auch schon bei geringerer Einwohnerzahl – im Ehrenamt geführt wird. Die Aufgaben sind mittlerweile so vielfältig und trotz Unterstützung der jeweiligen Verbandsgemeindeverwaltung  teilweise so schwierig geworden, dass sie so „einfach nebenbei“ nicht mehr erledigt werden können.  Wenn man das richtig und verantwortungsbewusst macht, ist das inzwischen vom Zeitaufwand mehr als eine Halbtagstätigkeit geworden.  Das ist vor allem auch für Menschen im normalen Berufsleben nicht mehr zu bewältigen. Und auch ein finanzieller Anreiz, im Hauptberuf dafür kürzer zu treten, besteht nicht. Denn es gibt nur, was der Bericht auch zutreffend wiedergegeben hat, ein im Vergleich zu der Aufgabe gerade zu lächerliches als „Aufwandspauschale“  bezeichnetes Entgelt.  Sollte diese ehrenamtliche Regelung in Rheinland-Pfalz beibehalten werden, wird es immer mehr Gemeinden geben, die keine – und dann auch kompetente - Person für dieses Amt mehr finden. Letztlich führt daher kein Weg daran vorbei, sich hier von der Landesregierung her, entweder eine bessere Besoldung zu beschließen oder sich mit der Einführung hauptamtliche Bürgermeister zu befassen.

 

April 2019

Verfahren gegen Demele eingestellt

Das Überwachungsvideo ist ausgewertet. Und die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat entschieden, das Verfahren gegen die Guldentaler Ortsbürgermeister Elke Demele (SPD) einzustellen. Die Auswertung der Überwachungskamera des Dorfladens deckt die Version der Ortsbürgermeisterin. Laut Staatsanwaltschaft beweisen die Aufnahmen, dass Demele das Handy allem Anschein nach versehentlich eingesteckt hat.

April 2019

Lorsbach soll zurückzahlen

3718,70 Euro soll Ex-Ortsbürgermeister Alfons Lorsbach (CDU) an seine Gemeinde Guldental zurückzahlen. Mit elf Jastimmen bei drei Neinstimmen und einer Enthaltung stimmte der Guldentaler Ortsgemeinderat für die Rückzahlung des Betrags. Er setzt sich aus 2146,20 Euro für Fahrtkosten und 1572,50 Euro für Telefongebühren zusammen. Grund: Lorsbach habe in den Jahren 2011 bis 2014 fälschlicherweise Fahrtpauschalen (sechs Kilometer am Tag) abgerechnet, ferner die Kosten für den Gemeindetelefonanschluss, der auch privat und für den CDU-Ortsverband genutzt worden sei. Strittige Beträge aus den Jahren davor wurden im Gemeinderat zwar bekannt gegeben, werden aber nicht zurückgefordert.

 

April 2019

Bei dieser Reform steht das Kind im Mittelpunkt

Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) musste auf dem Weg zum Kitagesetz viel Kritik einstecken. Dabei wird allerdings eines übersehen: Erstmals seit 28 Jahren bekommt das Land praktikable Stellschrauben, um die Qualität der Kindererziehung politisch zu steuern. In der gesamten Debatte bemängelten Kritiker – ob politische Opposition (CDU) oder Gewerkschaften (GEW, Verdi) – vor allem den konkreten Personalansatz des Ministeriums. Im Ministerium geht man zwar davon aus, dass künftig jedes Kind mehr Zeit mit seinem Erzieher hat – gewiss ist man sich dessen aber nicht. Die Wahrheit wird erst die Praxis zeigen. Die eigentliche Leistung ist eine andere – und eine große: Hubig und ihre Referenten schaffen die Möglichkeit, das Personal pro Kitaplatz zu kalkulieren. Das Kind steht im Mittelpunkt. Bisher gab es einen einzigen Personalansatz für sechs unterschiedliche – und in sich variable – Gruppenmodelle. Einer Gruppe mit sieben unter Zweijährigen und acht älteren Kindern stehen bisher genauso viele Erzieher zu wie einer Gruppe mit einem Zweijährigen und 14 Älteren. Bei aller (berechtigten) Kritik am Verfahren: Der Systemwechsel ist ohne Wenn und Aber eine echte Leistung. Ob er zum großen Erfolg wird, hängt nun davon ab, ob die Koalition wirklich genug Geld zur Verfügung gestellt hat. Charmant: Selbst wenn das nicht der Fall wäre, könnte man dank der neuen Rahmenbedingungen präzise nachsteuern.

Aus der Rheinzeitung  

April 2019

Verhandlungserfolg beim Kita-Zukunftsgesetz

Mit dem von der Landesregierung angekündigten Gesetzentwurf eines Kita-Zukunftsgesetzes wurden nunmehr wesentliche kommunale Forderungen und Anpassungsvorschläge umgesetzt. So wurde erreicht, dass das Land das Personal für 100 Prozent der Plätze mit zahlt, auch wenn 20 Prozent der Plätze unbelegt bleiben. Der Stichtag liegt dabei am Ende eines Kindergartenjahres. Damit kann der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die großen Kindergartenkinder nach dem Sommer als Schulkinder in großer Zahl die Kita verlassen, jedoch Eingewöhnungen der nachfolgenden Kleinen nur Schritt für Schritt und nach Bedarf erfolgen können. Die Erhöhung des Personalschlüssels – also das Verhältnis, wie viele Kinder auf eine betreuende Person kommen – um rund 10 Prozent ist ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Erleichterung nehmen die Kommunen zur Kenntnis, dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Vorstellung des Kita-Zukunftsgesetzes sagte: „Darüber hinaus werden wir unsere Kommunen beim Aus- und Umbau von Küchen unterstützen – dafür stehen 13,5 Millionen Euro zur Verfügung“. Ein weiterer Erfolg der Verhandlungen ist, dass das Land seine Beteiligung von 62 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro aufgestockt hat.

 Aus der Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Rheinland-Pfalz vom 10. April 2019

 April 2019

Gesetzentwurf im Ministerrat gebilligt

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat einen Gesetzentwurf über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum im Grundsatz gebilligt. „Unser Ziel ist es, dass alle Menschen in Rheinland-Pfalz gut wohnen können und dass das Wohnen bezahlbar ist. Wohnen ist eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit. Insbesondere in den Ballungsgebieten sind die Wohnungsmärkte angespannt und bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Vor diesem Hintergrund kommt neben dem Neubau der Sicherstellung von bereits bestehendem Wohnraum eine hohe Bedeutung zu. Denn wenn Wohnraum zweckentfremdet wird, wird dem Wohnungsmarkt dringend benötigter Wohnraum entzogen“, erklärte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Der Gesetzentwurf des Landes ermöglicht es Kommunen, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum besonders gefährdet ist und in denen diesem Mangel nicht mit anderen zumutbaren Mitteln in angemessener Zeit abgeholfen werden kann, Zweckentfremdungssatzungen zu erlassen und auf dieser Grundlage den bestehenden Wohnraum zu schützen. Mit einer Zweckentfremdungssatzung könnten die Kommunen beispielsweise auch auf die Vermietung von privaten Wohnungen als Ferienunterkünfte über Internetportale reagieren.

 

 

April 2019

Dialog mit Jugend und grüne Themen

Die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Pörksen fordert vom Landkreis konkrete Vorschläge zur kommunalen Klimaschutzpolitik. Diese müsse mit Unterstützung des Klimaschutzmanagers in der Kreisverwaltung ein zentrales Thema werden. Die SPD fordert die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes, verbunden mit einem klaren Aktionsplan für den Landkreis.  Die Partei sieht vielfältige Aufgabenfelder und Ansatzpunkte für den Kreis, wie etwa die Reduzierung des Plastikmülls: Kreistagsmitglied Michael Simon hatte schon einen Antrag dahingehend im Kreisparlament eingebracht. Auch das Thema klimaverträgliche Mobilität ist für die Sozialdemokraten ein wichtiges Thema für eine „moderne Gesellschaft von Morgen“: Die Partei spricht sich dabei für integrierte Verkehrskonzepte aus. Die Verkehrsträger Schiene, Bus, Taxi, Auto und Fahrrad sollten effizient miteinander verbunden werden. Dabei sei auch der Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität wichtig.  Auch bei der erneuerbaren Energie wolle die Partei weiter mitmischen: Die Partei fordert eine Dezentralisierung in der Energieversorgung sowie die energetische Sanierung von Gebäuden und flächendeckende Verankerung von Klimaschutzkonzepten in den Kommunen. Thema Jugend: In die Zukunft gedacht begrüßte Carsten Pörksen grundsätzlich, dass Landrätin Bettina Dickes die Schüler, die sich bei den „Fridays for Future“-Demos engagieren, zum Gespräch eingeladen hatte. Zugleich macht die SPD-Fraktion jedoch ihre Erwartung unmissverständlich deutlich: Dieses Treffen dürfe keine inszenierte Alibiveranstaltung sein. Die Partei setze auf einen kontinuierlichen und nachhaltigen Dialog mit den Jugendlichen. Ein Punkt, der hier einfließen könnte, sei das Thema Plastikmüll sowie dessen Vermeidung. Dabei sei auch die Aufklärung und Information der Bürger hinsichtlich umweltpolitischer Folgen wichtig.  „Wir wollen, dass die Jugend in ihrer klaren Haltung in Sachen Klimaschutz auf kommunaler Ebene ernst genommen wird. Alles andere würde die Motivation, sich politisch einzumischen, beschädigen. Dies kann niemand wollen, sie ist viel zu kostbar, zumal die jungen Leute, die da auf die Straße für die Zukunft des Planeten gehen, eine große Leidenschaft und politische Kompetenz mitbringen. Wenn Schüler für ihre und letztlich unser aller Sache demonstrieren, dann ist das ein Gewinn für unsere Demokratie und keine Bedrohung unseres Schulsystems. Wir sollten weniger über ,Schulschwänzer‘ und mehr über nachhaltigen Klimaschutz reden“, heißt es bei der SPD.

 

April 2019

Brücke abgerissen

 Die alte Schulbrücke ist nun „Geschichte“. Am Montag, den 15. April wurde mit dem Abriss begonnen.  Abgehoben wurden sie am 16. April.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

April 2019

Auch am 2. Arbeitstag  viel erledigt

Auch am 2. Samstag des Arbeitseinsatzes in unserem Freibad konnte viel erledigt werden. Im Mittelpunkt stand natürlich die Reinigung des großen Beckens durch  Mitglieder der Tauchsportgruppe. Diese hat es dabei nicht einfach, denn zum ersten Mal wies die Folie schwarze Flecken auf, die nur sehr mühevoll beseitigt werden konnten. Ursache ist die immer stärkere Umweltverschmutzung, so die Aussage eines Fachmanns.  Es wurden außerdem weiterhin Schneidarbeiten an den Rändern der Liegewiese durch geführt, verschiedene Bänke gestrichen und eine Folie befestigt. Erfreulich war auch wieder das Ergebnis des Kartenvorverkaufs.   An beiden Verkaufstagen konnten über 6.400 Euro eingenommen werden.

 April 2019

Standbetreiber gesucht

Für die Windesheimer Kirmes 2019 werden Betreiber des Bratwurst- und Pommes Frites Standes gesucht. Interessierte Personen und Ver­eine werden gebeten, sich bei der Ortsgemeinde zu melden, um nähere Informationen zu erhalten.

April 2019

Bild für die Kapsel

Bei der vermutlich letzten Ortsgemeinderatssitzung in dieser Wahlperiode am 8. April 2019 wurde dieses Bild der anwesenden Ratsmitglieder gemacht. Es soll der Kapsel beigefügt werden, die dann anlässlich unserer 1000-Jahr-Feier mit anderen Erinnerungsstücken für die Nachwelt vergraben werden soll.

 April 2019

Brücke wird abgerissen

Wer bisher gewohnt war, den Guldenbach zu Fuß über die Schulbrücke zu überqueren, muss ab dem 15. April erst einmal einen Umweg machen. An diesem Tag wird die bisherige Brücke abgerissen, da sie baufällig ist. Spätestens ab Anfang Mai soll dann die neue Brücke installiert sein.

April 2019

Neue Sauger werden angeschafft

Der Ortsgemeinderat hat in seiner Sitzung am 8. April 2019 die Anschaffung eines neuen Saugers zur Reinigung des großen Beckens unseres Freibads beschlossen. Ein weiterer kleinerer Sauger für das Kinderbecken  wird vom Schwimmbadförderverein finanziert.

April 2019

Letzte Sitzung

Sollte nicht noch etwas sehr Dringendes anliegen, wird die Sitzung des Ortsgemeinderates  am 8. April 2019 die letzte de laufenden Wahlperiode sein. Vom 1. Juni bis zur Konstituierung des neuen Rates  am 14. August ist allein  Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze mit ihren Beigeordneten für die Angelegenheiten des Ortes zuständig.

April 2019

Einstimmige Zustimmung, aber…

Dem SPD-Antrag (Text siehe an anderer Stelle) für eine Resolution zur Einrichtung  einer weiteren Kindertagesstätte in der ehemaligen Nahelandschule stimmte der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am 8. April 2019 einstimmig zu.  Der Anmerkung aus Reihen von Pro Windesheim, man sei schon vor 6 Jahren für eine Einrichtung in der Nahelandschule statt eines Ausbaus gewesen, geht allerdings völlig an der Sache vorbei.  Damals war die Situation eine ganz andere! Es ging allein um Kinder aus Windesheim, nicht auch aus anderen Gemeinden. Platz für einen Ausbau am bestehenden Gebäude war im Gegensatz zu heute vorhanden. Vor allem wäre es nicht genehmigt worden, in der Schule einfach eine neue Gruppe einzurichten. Es hätte dort, wie jetzt auch vorgesehen, eine neue Einrichtung mit dann höheren laufenden Kosten entstehen müssen, oder der Kindergarten hätte vollständig in die Schule umziehen müssen. Im letzteren Fall mit der Folge, dass wir dann in der Mühlenstraße ein leeres Gebäude hätten unterhalten müssen. Weiter wären die Kosten für den Umbau der Schule, wie man auch an den jetzigen Planungen sieht, weitaus höher gewesen, als das was die Gemeinde für die Umbauten bezahlt hat. Und das hätte Windesheim allein tragen müssen! Deutlich gesagt: Der zweimalige Ausbau war ohne Alternative und hat außerdem dazu geführt, dass wir jetzt einen voll funktionsfähigen Kindergarten haben, der, auch wenn die Kinderzahlen mal wieder sinken sollten, für die Zukunft sehr gut gerüstet ist.    

April 2019

Erster erfolgreicher Vorverkauf

Der erste Tag des Vorverkaufs der Dauerkarten für unsere Freibadsaison 2019 brachte schon Einnahmen von 3.600 Euro. Überraschend auch, dass unter den Käufern viele Schwimmbadfreunde von auswärts waren.

April 2019

Viel Arbeit bei der Schwimmbadvorbereitung

Von zwei bis über 70 Jahren war das Altersspektrum der Helferinnen und Helfer am ersten Aprilsamstag  bei den Vorbereitungsarbeiten für unsere neue Schwimmbadsaison. Viele Streicharbeiten und andere Reinigungsarbeiten wurden durchgeführt und Hecken und Sträucher geschnitten. Auch mit der Beckenreinigung konnte schon begonnen werden. Weiter geht es am Samstag, den 13. April. Weitere Helfer sind willkommen.

April 2019

Neue Glückwunschkarte ist da

Windesheimer Seniorinnen und Senioren können sich  über eine neue Glückwunschkarte zu ihrem Geburtstag freuen. Wieder zeigt sie ein schönes Bild unseres Dorfes, aufgenommen von Horst Paschke. Hier die Karte.

April 2019

 SPD fordert: Neue Kindertagesstätte bald!

Die SPD-Fraktion im Windesheimer Ortsgemeinderat fordert für die Ratssitzung am 8. April den Beschluss einer Resolution durch den Rat mit der Forderung einer baldige Einrichtung einer neuen Kindertagesstätte in der Nahelandschule. Lesen Sie hier.

April 2019

 Nächste Gemeinderatssitzung

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 8. April statt. Die Tagesordnung Können sie hier nachlesen. 

 April 2019

 Waldbegehung schwach besucht

 Zur diesjährigen Waldbegehung hatten sich leider nur wenige Personen eingefunden.  Dabei hatte Revierförsterin Hogwart den Teilnehmern sehr viel  Interessantes über unseren Wald und seine Bedingungen zu berichten.  Hauptthema war dabei der Klimawandel, der sich schon jetzt und noch mehr zukünftig auf den Baumbestand  auswirkt. Vor allem der letztjährige trockene Sommer und der damit verbundene Käferbefall haben erhebliche Schäden an den Bäumen verursacht.  Den zu erwartenden veränderten Klimabedingungen muss dann auch die Art der Neuanpflanzungen angepasst  werden. Ein weiter wichtiger Punkt waren die durchgeführten und für die Zukunft geplanten  Instandsetzungsarbeiten an den Waldwegen und den Entwässerungsgräben.

 April 2019

 Schwimmbadreinigung am 6. April

 Die jährliche Frühjahrsreinigung in unserem Freibad findet am Samstag, den 6. April 2019 ab  10 Uhr statt. Alle Freunde unseres Bades sind zur Mithilfe eingeladen, damit das Bad im Mai wieder eröffnet werden kann. Fortgesetzt werden die Arbeiten eine Woche später .   Die Beckenreinigung durch die Tauchsportgruppe findet allerdings aus organisatorischen Gründen erst  am 20. April statt.

 April 2019

 DAUERKARTEN werden verkauft

 Der Vorverkauf der Dauerkarten für das Windesheimer Fereibad für die Saison 2019 findet am Samstag, 6. April, und am Samstag, 13. April, im Rahmen der Saisonvorbereitungsarbeiten statt.

 April 2019

 Elke Demele kandidiert wieder

 Nach fünfjähriger Amtszeit stellt sich die Guldentaler Ortsbürgermeisterin Elke Demele (SPD) am 26. Mai erneut dem Wählervotum. In der jüngsten Mitgliederversammlung erhielt sie das einhellige Vertrauen. Ebenso einstimmig erfolgte die Wahl der Kandidaten für den Gemeinderat. Demele führt die Liste an, gefolgt von Matthias Schütte, Patricia Erb, King Karl Bodtländer, Benjamin Demele, Manfred Bauer, Renate Bodtländer, Diana Ritter, Klaus Reinhardt, Pamela Schmitt, Volker Stephan, Karen Bodtländer, Karl-Heinz Kraft, Daniel Dietrich, Christian Friedrich und Sven Friedrich.  „Elke Demele hat in den letzten fünf Jahren bewiesen, dass sie die Gemeinde nach vorn bringen kann, insbesondere ihre glückliche Hand, die Dorfgemeinschaft wieder zusammenzuschweißen, zeichnet sie aus“, befand King Karl Bodtländer. Als Beispiele nannte er die Unterstützung der Guldentaler Kirmes. Auch das Team der Rentner, die sich im Dorf einbringen und die Gemeindearbeiter entlasten, gehe auf die Initiative und das Netzwerk Demeles zurück. Sie habe eine äußerst positive Bilanz aufzuweisen. Die Aufstellung eines Bebauungsplans sei konsequent umgesetzt und die Michael-von-Obentraut-Brücke erneuert worden. Auch das Neubaugebiet Sonnenberg sei vorangetrieben worden. „Ihr Herz schlägt für Guldental“, betonte Bodtländer.

 April 2019

 CDU will die Gemeinden schädigen

 Die CDU- in Rheinland-Pfalz lässt mit ihrer populistischen Forderung, dass das Land die Finanzierung der Kosten für die Straßenerneuerung in den Kommunen soll nicht locker. Und sie ist dazu auch bereit, das Recht der kommunalen Selbstverwaltung  insoweit zu verletzen. Denn, nach den jüngsten CDU-Vorstellungen soll nicht mehr eine Gemeinde, sondern die Kommunalaufsicht darüber entscheiden, welche Straßen ausgebaut werden und welche nicht.  Auch kann die CDU nicht rechnen: Ein Quadratmeter kostet etwa 163 Euro. Bei fünf Meter Straßenbreite und beidseitig 1,50 Meter Gehweg kostet ein Kilometer Straße 1,3 Millionen. Bei 60 Prozent Anliegeranteil sind das 780 000 Euro, die steuerfinanziert werden müssen. Bei 75 Millionen Euro geforderten Mitteln sind das 96 Kilometer Straße, die im Jahr ausgebaut werden könnten. Bei 2304 selbstständigen Gemeinden mit 18 717 Kilometer Gemeindestraßen können sich die kleineren Gemeinden ausrechnen, wann sie einen Zuschuss zum Straßenausbau bekommen.

April 2019

 

Keine gezielte Einwanderung in Sozialsysteme

 Fünf Jahre nach der Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für Bulgaren und Rumänen hat sich die Zahl der Hartz IV-Empfänger aus diesen Ländern mehr als verdreifacht. Sie stieg von 45 000 Ende 2013 bis November 2018 auf gut 150 000, wie aus neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht. Noch stärker nahm in den fünf Jahren der Arbeitnehmerfreizügigkeit aber die Zahl der in Deutschland beschäftigten Bulgaren und Rumänen zu: Sie stieg von gut 130 000 im Dezember 2013 auf deutlich über eine halbe Million Ende 2018. Die Beschäftigung von Bulgaren und Rumänen hat sich damit in nur fünf Jahren vervierfacht.  Damit ist der Zugewinn an neuen Arbeitskräften in den fünf Jahren weitaus größer als der Anstieg an Sozialleistungsempfängern. Eine gezielte Einwanderung ins Sozialsystem kann man nicht feststellen.

 April 2019

 Aussage aus Bundesverkehrsministerium unverschämt 

 Laut Aussagen des Bundesverkehrsministeriums rechne sich eine Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr zur Entlastung der Mittelrheinstrecke erst bei  einer Verzehnfachung des Zugverkehrs im Mittelrheintal.  Der SPD Europaabgeordnete Norbert Neuser: „Diese menschenverachtende Aussage ist ein weiterer Schlag und zwar ein ganz massiver Schlag ins Gesicht der bereits seit vielen Jahren massiv unter dem Bahnlärm leidenden Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Mittelrheintal“   Schon jetzt fahren täglich mehr als 400 Personen- und Güterzüge durch das enge Rheintal. Weitere Steigerungen sind vorausgesagt. Alle Beteiligten fordern deshalb, dass die Güterzüge langfristig aus dem Mittelrheintal raus müssen. Um dies zu erreichen, muss die  geplante Alternativtrasse von Troisdorf – Bischofsheim im Bundesverkehrswegeplan in den  vordringlichen Bedarf hochgestuft werden. Dies ist durch das Bundesverkehrsministerium  bisher nicht erfolgt.  Dagegen hat das Bundesverkehrsministerium im vergangenen Jahr die Neubaustrecke Dresden – Prag in die höchste Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft, obwohl auf dieser Strecke viel weniger Güterzüge verkehren als auf der Strecke durch das Mittelrheintal. Damit hat Bundesverkehrsminister Scheuer doch selbst ein klares Zeichen gesetzt, wonach es bei der Errichtung einer Neubaustrecke nicht nur auf das Verkehrsaufkommen ankommt.  Norbert Neuser: „Ich bin davon ausgegangen, dass es sich bis Berlin rumgesprochen hat, dass die am stärksten frequentierte europäische Schienengüterverkehrsachse Rotterdam – Genua insbesondere im engen Mittelrheintal an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen ist. Aber die in meinen Augen unverschämte Aussage durch das Bundesverkehrsministerium zeigt  mir, dass der Leitung des Bundesverkehrsministeriums die unerträgliche Lärmproblematik im Mittelrheintal absolut nicht bekannt ist. Ich fordere den Bundesverkehrsminister Scheuer auf, die angekündigte Machbarkeitsstudie für die Alternativtrasse unverzüglich anzugehen und in einem weiteren Schritt die Alternativtrasse in den vordringlichen Bedarf hochzustufen. Das über das Programm „Connecting Europe Facility“ erhebliche Fördergelder der EU für den Bau der Alternativtrasse zur Verfügung stehen, dürfte dem Bundesverkehrsminister hoffentlich bekannt sein.“

 April 2019

 AFD-SPENDENSKANDAL

 Wer soll der AfD noch glauben? Die Spitzenkandidaten für die Europawahl, Jörg Meuthen und Guido Reil, stecken in einer Spendenaffäre, die immer dubioser wird. Fraktionschefin Alice Weidel versteckt sich in ihrem eigenen Spendensumpf. Und sie alle tun so, als ginge sie das nichts an. Jetzt kommt heraus, dass die Geldgeber für Meuthens Wahlkampf Strohmänner bezahlt haben sollen, um wahre Spender zu vertuschen. Bei Weidel gibt es denselben Vorwurf. Die Partei sagt: Uns doch egal. Keiner will wissen, wo das Geld herkommt. Das Problem läge allein bei den Firmen, die Spenden gesammelt und weitergeleitet hätten. Noch funktioniert die Wagenburg AfD. Niemand will Parteichef Meuthen vor der Europawahl angreifen. Auch Fraktionschefin Weidel wird noch geduldet. Im Herbst könnte es für beide eng werden, wenn Partei- und Fraktionsvorstand neu gewählt werden. Ein schlechtes Ergebnis bei der Europawahl wird Meuthen weiter schwächen. Weidel muss ebenfalls zittern. Die AfD könnte sich erneut häuten. Ob sie lernt, nach den Regeln zu spielen?

 April 2019

 Freitagsdemo: SPD  stärkt Schülern  den Rücken

 Die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Pörksen stärkt den Schülern, die an den Demonstrationen für mehr Klimaschutz teilnehmen, den Rücken. Wenn sie „für ihre und letztlich unser aller Sache demonstrieren, dann ist das ein Gewinn für unsere Demokratie und keine Bedrohung unseres Schulsystems. Wir sollten weniger über Schulschwänzer und mehr über nachhaltigen Klimaschutz reden“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der SPD auch mit Blick auf Aussagen von FDP-Politikern. Die Sozialdemokraten fordern vom Landkreis konkrete Vorschläge zum kommunalen Klimaschutz.

 April 2019

Unsinniger AfD-Antrag

Ein AfD-Landtagsabgeordneter fordert, dass auch Bürgerentscheide geben soll, wenn es um neue Baugebiete in Vierteln geht. Der rheinlandpfälzische Städte- und Gemeindebund den lehnt diese Idee mit Recht ab. Die Handlungsfähigkeit von Kommunen würde „im erheblichen Maße eingeschränkt“. Am Ende bleibe doch immer Streit bestehen, ob ein Supermarkt gebaut wird oder nicht.  Die Räte seien demokratisch gewählt. Dagegen gebe es Zweifel, dass Bürgerentscheide wirklich den Mehrheitswillen spiegeln. Wenn Quoren weiter runtergeschraubt würden, gehe das nur noch in Richtung Lobbyismus. Eine kleine, aber laute Gruppe könne dann viel mehr mobilisieren.

 April 2019

 Windräder im Wald sollen Ende 2020 stehen

 Voraussichtlich Ende 2020 werden im Langenlonsheimer Wald zwei Windräder aufgestellt. Um den Bau dieser Anlagen mit einer Gesamthöhe von 200 Metern überhaupt realisieren zu können, muss der Transport der einzelnen Bausegmente über die Gemarkung von Waldlaubersheim erfolgen. Aufgrund der engen Straßenführung ist ein Transport der langen Bauteile über Langenlonsheim nicht möglich. Für den Transport der Anlagen, der rund sechs Wochen dauert, wird die Anfahrt über die Autobahn 61 erfolgen.

 

März 2019

SPD-Liste für den Ortsgemeinderat aufgestellt

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Windesheim trafen sich im Rathaussaal zur Mitgliederversammlung 2019 und Aufstellung der  SPD-Liste für die Ortsgemeinderatswahl  am 26. Mai. Zu Beginn blickte Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Kuntze kurz auf die Arbeit des Ortsvereins und der Ortsgemeinderatsfraktion in der langsam  zu Ende gehenden Wahlperiode zurück. Zusammenfassend stellte er dabei fest, dass man auf allen Ebenen stets konstruktiv und erfolgreich zum Wohle Windesheims gearbeitet habe. Und wichtig sei dabei auch die Unterstützung für Ortsbürgermeisterin Claudia gewesen, vor allem angesichts der häufigen Angriffe gegen diese aus den Fraktionen von CDU und Pro Windesheim.  Kuntze verwahrte sich auch gegen die von Vertretern „Freier Listen“ immer wieder erhobenen Ansprüche, wie zuletzt in Windesheim,  „man sei unabhängig von Fraktionszwang und Parteipolitik und arbeite im Sinne und zum Wohle der Ortsgemeinde“. Darin stecke nämlich die herabwürdigende  Behauptung, bei Vertretern von Parteien in den Räten sei das nicht so, was er auch für andere Parteien deutlich zurück weise.  Die Windesheimer SPD erhalte jedenfalls keine „Weisungen von oben“, wie sich im Rat verhalten werden solle. Es gebe auch keinen Fraktionszwang und Redeverbot, wenn mal Meinungsunterschiede bestünden.  Und das bleibe auch so.  Die Liste der SPD sei "offen" für alle, die was tun wollen. Es werde keinerlei Parteimitgliedschaft gefordert. Man habe schon in der Vergangenheit ausschließlich für die Menschen im Ort gearbeitet und keine Parteipolitik gemacht.  Es seien alle willkommen, die sich für das Dorf einsetzen wollten.

Die unter der Leitung des SPD-Gemeindeverbandsvorsitzenden Udo Wirth aufgestellte Liste wird vom gegenwärtigen 3. Beigeordneten Joachim Frank angeführt. Dem folgen auf den weiteren Plätzen  Heike Ahlborn, Björn Spieler, Bernd Gerischer, Tina Strenzler, Hartmut Kuntze, Regina Benneckenstein, Christian Mauer, Lisa Schmitz,  Christian Strenzler,  Sandra Faier-Schmidt, Gisela Mauer, Christian Schmitz, Roman Pilz, Jens Hübinger, Claudia Kuntze, Fritz Herdt, Elvira Frank, Horst Stegh und Horst Knewitz.

Kuntze zeigte sich vor allem über den hohen Frauenanteil  und die Gewinnung neuer Kandidaten erfreut.  Insgesamt zeige die Liste einen guten Querschnitt  der Menschen des Dorfes. Man hoffe, damit wieder gut abschneiden zu können.

Für den Posten des Ortsbürgermeisters stelle die SPD zum ersten Mal seit 25 Jahren niemand auf.  Mehrere dafür in Betracht kommende Personen hätten leider aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht zur Verfügung gestanden.  Auf jeden Fall werde man die Tätigkeit des Nachfolgers von Claudia Kuntze genau und mit der gebotenen Sachlichkeit begleiten.

Abschließend kündigte der Vorsitzende an, dass in den nächsten Wochen ein Zukunftsprogramm 2019-2024 erstellt und der Öffentlichkeit vorgestellt würde.   Schon jetzt könne er sagen, dass eine optimale Kindergartenbetreuung weiter  an erster Stelle stehe.  Dabei  müsse vor allem klar gemacht werden, dass dies nur durch eine starke SPD-Fraktion  im Gemeinderat garantiert werden könne.   Kinder seien die beste Garantie für eine gute Zukunft und nicht, wie es offenbar andere meinten, vor allem ein die Gemeinde belastender Kostenfaktor. Weiter strebe man unter anderem  die Zurverfügungstellung von ausreichend Wohnraum für Menschen jedes Alters, die Förderung der Jugend- und Vereinsarbeit und den Erhalt und die Pflege der anderen gemeindlichen Liegenschaften wie das Schwimmbad und die Römerberghalle sowie  eine grundlegende Verbesserung des Zustandes unserer Dorfstraßen an.

 

März 2019

 

 Viel Arbeit am Dreck-weg-Tag  

Zum wiederholten Male fand am 16. März der Umwelttag (früher: Dreck-weg-Tag ) statt, bei dem alle Bürger aufgefordert waren, Müll und Unrat aus der Gemarkung zu entfernen. Zur Vorbereitung, wo man tätig werden muss, erhielt Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze bisher immer Unterstützung aus dem SPD-Ortsverein. Ab nächstem Jahr muss das dann von anderen vorbereitet werden. Erfreulich war die Zahl der Personen, die am 16. März am Rathaus zum Säubern des Ortes und der Gemarkung von Abfällen erscheinen waren.  Besonders natürlich die große Zahl der Pfadfinder. Wenn auch die Gemarkung in den letzten Jahren sauberer geworden ist, gibt  es doch immer wieder Stellen an denen unverantwortliche Zeitgenossen ihren Abfall bewusst hinterlassen haben. In diesem Jahr „ragte“ als negatives Beispiel die Böschung am Römerberger Weg heraus, wo an der ganzen Länge insgesamt 15 dicke Bündel des Kreuznacher Wochenblatts gefunden wurden.  

 

März 2019

Sitzung des Schwimmbadausschusses

Zur Besprechung der noch vor Beginn der neuen Saison notwendigen Maßnahmen trafen  sich der zuständige Ausschuss des Gemeinderates und Mitglieder des Fördervereins im Windesheimer Schwimmbad.  Die maroden Balken im Bistrobereich werden zum großen Teil von der Gemeinde entfernt. Als Sonnenschutz wird der Kioskpächter  dort drei große Marktschirme aufstellen.  Auch der Deckenbereich dort und im Eingangsbereich muss neu gestrichen werden. Überlegt werden muss, wie die Abflüsse der Toiletten erneuert werden können.  Das elektrische Reinigungsgerät für das Schwimmbecken ist defekt. Dafür soll eine neues angeschafft werden, welches auch ein zusätzliches teil zur Reinigung des Kinderbeckens enthält. Vor dem Schwimmbecken sollen die Betonplatten mit rutschhemmender Farbe gestrichen werden. Die Fugen zwischen den Betonplattensollen mit einem speziellen Material geschlossen werden. Der Sprungturm muss am Boden neu befestigt werden. Die Tür zum Lagerraum des Chlormaterials soll aus Sicherheitsgründen erneuert werden. Wegen eines neuen Stromkastens im Technikraum wartet die Gemeinde noch auf ein angefordertes Angebot.   Die von  der Waldstraße zum Haupteingang führende Treppe ist marode, soll aber in diesem Jahr nur geflickt werden.  Ein Vorverkauf von Dauerkarten zu einem ermäßigten Preis  für diese Saison findet am 6. und 13. April während der Reinigungsarbeiten statt.

 

März 2019

 Ehren für Blumenschmuck und Weihnachtsschmuck

An ungewohnter Stelle und statt im Herbst im Frühjahr ehrte der Verkehrsverein zahlreiche  Windesheimerinnen und Windesheimer, die sich im vergangenen Jahr mit dem Blumenschmuck und Weihnachtsschmuck  besonders hervorgetan haben. Dabei hob  Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze hervor, wie viel  Mühe sich oft dabei gemacht wurde, das Bild des Dorfes zu verschönern.  Ausgezeichnet mit Blumen und Urkunden wurden die Familien Björn Spieler, Manfred Witzenrath, Günter Schmitt, Maria Jörg, Werner Weber, Heinz Heidt, Berni Schleider, Jürgen Scherer, Friedrich Kruger, Bernd Wagner, Franz-Josef Barth und Helmut Nagelschmitt. Die die Wanderplakette „Goldene Rose“ für die  höchste Punktzahl erhielt  die Familie Jürgen Scherer. Für die die schönsten Advents- und Weihnachtsbeleuchtungen wurden Guido von Malotki, Jörg Theobald, Achim Kunz, Dirk Steyer, Rudi Hennemann, Harald Weber und Ingrid Sommer-Gebremski, die auch die Punktbeste war, geehrt.

 

 

 

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