Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Claudia Kuntze zieht sich aus der Politik zurück

Karriere Bei der Kommunalwahl im Mai 2019 tritt die Windesheimer Ortsbürgermeisterin nicht mehr an

Windesheim. Nach 35 Jahren im Gemeinderat, davon zehn Jahre als Erste Beigeordnete und 15 Jahre als Ortsbürgermeisterin, stellt sich Claudia Kuntze (62, SPD) bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 nicht mehr dem Wählervotum. „35 Jahre Kommunalpolitik ist in meinen Augen genug. Für mich persönlich möchte ich künftig andere Schwerpunkte setzen“, begründet sie ihre Entscheidung.

Die gelernte Buchhändlerin will wieder mehr gute Bücher lesen, gemeinsam mit ihrem Mann wandern, im Garten arbeiten, ihre Stimme im Windesheimer Sonntagschor einbringen, sich verstärkt im Verkehrsverein und im Schwimmbadförderverein engagieren und intensiver an den Gymnastikstunden im Turnverein teilnehmen. Vor allem aber ihr Familienleben mehr genießen.

Gemeinsam mit dem Oeffentlichen Anzeiger blickte die Windesheimer Kommunalpolitikerin auf eine Reihe nachhaltiger Aktivitäten und mehrere Baumaßnahmen in ihrer langen Amtszeit zurück: die zweimalige Erweiterung der Kindertagesstätte Pusteblume, die energetische Sanierung der Römerberghalle, eine Fülle von intensiven Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Freibad wie die Erneuerung der Beckenfolie oder der Umwälzpumpe, den Neubau der Johannesbrücke über den Guldenbach, die Unterstützung von Flüchtlingen, wobei sich viele Windesheimer mit großem Engagement einbrachten, sowie die Vorbereitungen zur Feier 1000 Jahre Windesheim 2019. Dickster Brocken war der plötzliche Einsturz der Kirchentreppe, der bei Kuntze zunächst eine große Schockstarre auslöste, dann aber nach gut 2,5 Jahren zu einem glücklichen Ende geführt hat.

Claudia Kuntze machte deutlich, dass es auch ein Leben nach ihrer kommunalpolitischen Laufbahn gibt. Sie kündigte an, auch kein Ratsmandat mehr anzustreben. Allerdings wird sie sich im SPD-Ortsverein einbringen. Ihr großer Wunsch ist es, dass sich die Ortsgemeinde weiterhin gut entwickelt, sowohl im Kleingewerbe als auch im Vereinsleben. Ihrem Nachfolger wünscht sie eine glückliche Hand, „damit die große Fülle an Aufgaben im Sinne der Windesheimer Bürgerinnen und Bürger gut bewältigt werden“. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Samstag, 22. September 2018, Seite 15 (0 Views)

 

 

 

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?